Bürgerinitiative Einrich - für den Erhalt des Naturparks Nassau

! Keine Windkraft-Industrieanlagen im Einrich !




In Kaltenholzhausen ist die Wind-Industrie vom Tisch

Der Ortsgemeinderat hat mit 8:4 gegen den Bau von Windindutrieanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Kaltenholzhausen gestimmt. Damit hat der Rat dem Wunsch seiner Bürger entsprochen. Zuvor gab es eine Umfrage bei den Bürgerinnen und Bürgern. Und diese hatten sich gegen Windindustrie ausgesprochen.


Damit ist das Thema Windkraft in Kaltenholzhausen vom Tisch.

14. Dezember 2018


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Liebe Einricherinnen und Einricher,


Infos zur 2. Bürger-Info-Veranstaltung am 16. November 2018

Denen die, die keine Möglichkeit hatten, zum Vortrag zu kommen, bieten wir eine kurze Zusammenfassung:

Auf Einladung der „Bürgerinitiative-Einrich – für den Erhalt des Naturparks Nassau“ hielt Frau Sylke Müller-Althauser, stellvertretende Bundesvorsitzende der Naturschutzinitiativer e.V., in Allendorf einen Vortrag zum Thema Leben mit Windkraft, der viele der Zuhörer betroffen und nachdenklich zurückließ.

Nachdem es letztes Jahr in der 1. Bürger-Info-Veranstaltung vorwiegend um Zahlen/Fakten, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Windhöffigkeit, Megawattstunden, Pachteinnahmen, Gewinne etc. ging, zeigte Frau Müller-Althauser in ihrem Vortrag die Situation im Soonwald im Hunsrück auf. Diese Region ist vergleichbar mit dem Naturpark Nassau, wie sie sagte.

Ohne allzuviele Zahlen zu nennen wurden im Vortrag Themen angesprochen die oft in dem Windradausbauhype außer acht gelassen werden.

Wie geht es den Menschen die im Umkreis solcher 200 Meter oder mehr Windradmonster leben, ferner ging es u.a. um die Entfremdung der Heimat durch eine bisher in diesem Ausmaß noch nicht dagewesene großflächige Inbesitznahme von Landschaften und Naturräumen, die durch den Bau von Windindustrieanlagen zu Industriezonen werden, um zerstörte Landschaften, die Ihre „Seele“ verloren haben, um den ungebremsten Energiehunger unserer Gesellschaft und um die Verpflichtung auch für unsere Kinder und Enkelkinder noch unverbaute Naturräume zu erhalten.

Denn die Natur braucht den Mensch nicht, aber der Mensch die Natur.

Sie berichtete über Menschen, die Nachts zum Schlafen zu Freunden in Windrad freie Zonen fahren. Menschen, die sich durch die blinkenden Windräder wie in Las Vegas fühlen, wenn sie Abends von der Arbeit nach Hause kommen oder aus dem Fenster schauen.

Sie zeigte auf, wie es mit 6 Windrädern im Ort Ellern angefangen hat und nach und nach der Ort mit rund 30 Stück umbaut wurde. Sie beschrieb die Gründung der ersten Bürgerinitiativen, deren anfängliche Schwierigkeiten und die großen Erfolge für den Soonwald.

Sie rief die Zuhörer auf, sich um die Natur zu kümmern und die Menschen im Einrich zu sensibilisieren.  

In der anschließenden Diskussion stellte eine junge Zuhörerin auch die Frage nach Alternativen zu Windrädern. Frau Müller-Althauser ging viel weiter. Unter Energiewende sei nicht nur die Stromlieferung zu verstehen, sondern auch  z.B. das Thema Mobiltät, das meist in solchen Diskussionen ausgeklammert wird. Aber sie mahnte auch, unser eigenes Verhalten zu prüfen. Muss es wirklich der 4. Fernseher  oder auch der 5. PC sein?

Frau Sylke Müller-Althauser wird ihren Vortrag noch an weiteren Orten halten, Informationen hierzu bei der Naturschutzinitiative e.V. (www.naturschutz-initiative.de)

Autor: Lukas Knabe und Liila Stelzer




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Die Bürger von Kaltenholzhausen in der Verbandsgemeinde Hahnstätten sind GEGEN Windindustrieanlagen.


Die Verbandsgemeindeverwaltung Hahnstätten hat im Auftrag der Ortsgemeinde eine Einwohnerbefragung über die weitere Planung zur Ausweisung eines Windparks und zum Bau von Windindustrieanlagen in Kaltenholzhausen vorgenommen.

Und das Ergebnis ist eindeutig:

318 abgegebene Stimmzettel, davon 310 gültige Stimmen:

173 Stimmen gegen Windkraft

und 137 Ja-Stimmen

Das ist ein deutliches Signal an den Gemeinderat. Nun muss der Gemeinderat entscheiden, ob die Planung zur Ausweisung eines Windparks in der Gemarkung in Richtung Kirberg fortgeführt wird.


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20. September 2018
Landesschau Rheinland Pfalz
18.45 Uhr
SWR-Fernsehen

ein Bericht über die Dorfstraße in Ergeshausen.
Ein Thema, mit dem sich die Ergeshausener Bürger auseinandersetzen, ist auch die Windindustrie im Naturpark Nassau.

Wer heute Abend keine Zeit hat, kann auch schon jetzt über diesen Link den Film schauen:
https://swrmediathek.de/player.htm?show=b90afce0-ba82-11e8-b070-005056a12b4c

Sollte der Link nicht durhc Klick funktionieren, dann bitte kopieren und in die Browser Zeile einfügen.

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Liebe Einricher Bürgerinnen und Bürger,

auch wir hatten Sommerpause. Aber ab sofort werden wir Sie auf dieser Website wieder mit neuen Informationen zum Thema "Windindustrie im Einrich" versorgen.

Bitte beachten Sie das Engagement der Altendiezer Bürger, die zur Kommunalwahl mit einer eigenen Vereinigung antreten. Respekt!

Jetzt wünschen wir Ihnen schöne Festtage beim Einricher Heimatfest. Die Sonne strahlt und wie sagt unser Einricher Verbandsbürgermeister: Einricher geht zum Heimatfest und genießt die tollen Tage.

In diesem Sinne

Ihre Bürgerinitiative Einrich - Für den Erhalt des Naturparks Nassau, 16. August 2018


Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Naturparks Nassau stellt Fragen in der Verbandsgemeinderatsitzung am 18. Juni 2018. Der Verbandsbürgermeister antwortet:

Bert Udo Koch führte aus: „Sollten die Megawindräder im Naturpark Nassau zum Eingang des Jammertals gebaut werden, wird der Slogan, Wohnen Sie da, wo andere Urlaub machen nicht mehr aufrecht zuerhalten sein. Durch das Ausbleiben von Touristen könnte nicht nur der Gastronomie ein Schaden entstehen, sondern auch den Ortsgemeinden. Baugrundstücke könnten nur schwer zu verkaufen sein. Das Wegziehen von Bürgern ist denkbar. “Er fragte: „Was sagt der VG-Rat zu dieser möglichen Entwicklung? “VG-Bürgermeister Harald Gemmer erklärte: „Bei drei Anlagen sehe ich diese Entwicklung nicht. Vielmehr bin ich der festen Überzeugung, dass Landflucht nicht durch den Bau von Windenergieanlagen (WEA) entsteht, sondern durch fehlende Infrastruktur, die die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen städtischen und ländlichen Räumen beeinträchtigt. Das sind beispielsweise schnelles Internet, ärztliche Versorgung, Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen oder Mobilität. Dafür wenden die Kommunen erhebliche Steuermittel auf. Hier hilft jeder Euro – auch aus Pachteinnahmen für WEA.“

Als zweite BI-Vertreterin meldete sich Liila B. Stelzer zu Wort. Sie ging in einem mehrseitigen Schreiben ein auf den Solidarpakt Windkraft im Einrich und den Kooperations- und Planungsvertrag aus dem Jahr 2013. Seitdem hätten sich etliche Parameter geändert: Von elf seien drei Windräder übrig geblieben, die Höhe wurde verringert, die Standorte geändert, liegen sie noch immer im Naturpark. Stelzer fuhr fort: „Die gravie-rendste Änderung fand durch die Änderung des EEG-Gesetzes statt...

Seitdem gibt es nicht mehr vom Gesetzgeber garantierte Förderungen für Erneuerbare Energie-Anlagen, sondern diese werden im Wettbewerb mithilfe von Ausschreibungen ermittelt. “Sie ging auch auf die Rücktritts klausel ein, wonach die Betreiberfirma die Kosten auch in dem Fall übernimmt, dass die eingeleitete Planung von der Gemeinde abgebrochen oder in ihrer Zielrichtung entscheidend verändert wird. Sie fragte: „Warum tritt die VG nicht von diesem Vertrag zurück?“ Gemmer erklärte: „Der Vertrag wurde geschlossen, als die VG in der Aufstellungspha-se des Flächennutzungsplans (FNP) war. Bei genauem Hinsehen muss Ihnen auffallen, dass im Vertrag der Fall bezeichnet ist, dass die Planung nicht abgeschlossen ist. Nur in diesem Fall gilt der Verzicht auf Schadensersatz...Wir haben keine eingeleitete Planung, wir haben einen genehmigten FNP. Außerdem gilt es, Verträge zu halten. “Auf die Frage von Stelzer: „Wer hat einen Nutzen bei Aufrechterhaltung des Vertrages?“, erklärte der Bürgermeister: „Nutzen der VG ist die Zielerreichung, energieautark sein. Nutzen der Ortsgemeinden: Gemeinsames Ziel war eine gute Energiepolitik, die Ortsgemeinden sind Eigentümer der Stromnetze. Die Pachtzahlungen, die die Haushalte der Gemeinden verstärken. Zusätzliche Einnahmen verbessern die Infrastruktur der Gemeinden.

“Stelzer hakte nach: „Da Herr Gemmer meint, es hätte sich nichts geändert seit Vertrags-abschluss 2013, um die Rücktrittsklausel in Anspruch zu nehmen, würde ich gerne erfahren, welche Gründe ausschlaggebend wären, um diesen Paragraf in Anspruch zu nehmen? “Gemmer antwortete: „Wenn höherrangige Planungsvorgaben den Naturpark Nassau als Ausschlussgebiet benennen und wir gezwungen sind, den FNP anzupassen. Wenn Genehmigungseinschränkungen vorgegeben werden, die die Gesundheit, den Artenschutz oder Naturschutz betreffen. Wenn wir den FNP ändern und den Vertrag nicht erfüllen können.“

Als Zusatzfrage ergänzte Stelzer: „Auf der VG-Ratssitzung im März 2018 berichtete Herr Gemmer Erfreuliches über die Entwicklung der VG und die vollbesetzten Schulen. Glauben Sie wirklich, dass drei 200 Meter hohe WEAs, deren Standorte nach den neuen Planungen noch 300 Meter näher an Katzenelnbogen und Klingelbach heranrücken...,zu einer positiven Entwicklung der Stadt Katzenelnbogen und VG beitragen? “Gemmer korrigierte: „Es sind keine 300, sondern höchstens 150 Meter. “Und erstellte klar: „Die VG hat eine Fläche von 10379 Hektar. Davon haben wir als Vorrangfläche 1,8 Prozent ausgewiesen...Durch den Solidarpakt aller Ortsgemeinden haben wir die Fläche auf 23 Hektar, also 0,22 Prozent reduziert. Das beinhaltet die bereits mit Windenergie geutzten Flächen. Das war der kommunalpolitische Beitrag, die Beeinträchtigung, die Windenergie bringt, auf ein Minimum zu reduzieren. “Abschließend erkundigte sich Liila B. Stelzer: „Stehen eventuelle Einnahmen von drei WEAs in einem Verhältnis bezüglich erschwerter bis unmöglicher Vermietung und Verkauf von Immobilien und Zerstörung vom Naturpark Nassau?“ Harald Gemmer antwortete: „Aus dem Interes-senbekundungsverfahren wird eine Jahrespacht von 42000 Euro und Einmalentschädigung von 10000 Euro pro Anlage angeboten. Die Kosten für die Wegenutzung ist mit den Wegeeigentümern zu klären.“


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Wenn die Politik nicht die Bürger hört, machen die Bürger selbst Politik!

Bürger aus Altendiez haben den Verein "Initiative für Altendiez e.V." gegründet und Klaus-Hermann Wilbert zum Vorsitzenden gewählt. Nach seiner Wahl kündigte Wilbert an, verstärkt junge Menschen in die Initiative einbinden zu wollen und dabei auf die Bereiche Sport, Feuerwehr und Kirmesgesellschaft zurückzugreifen. Noch vor den Herbstferien möchte der frühere Ratsherr, der nach 15 Jahren Abstinenz wieder in die kommunalpolitische Arbeit eingreifen will, ein zehn Punkte umfassendes vorläufiges Wahlprogramm für die geplante Informationsoffensive aufstellen. Adressaten sind öffentliche Einrichtungen, Institutionen und Großbetriebe. Anfang 2019, etwa ein halbes Jahr vor der Wahl, wollen die Mitglieder der Wählergruppe dann von Haus zu Haus gehen, „jede Woche eine andere Straße“ abarbeiten und den Menschen zuhören. Ihren Besuch will die WG jeweils eine Woche zuvor durch Flyer ankündigen.

Die Initiative für Altendiez möchte „an politischen Prozessen im Ort teilnehmen und sich an der Gestaltung der Heimat beteiligen“. Windräder im Naturpark würden „den Schutzzweck des Naturparks massiv stören. Dort sei sämtliche Bebauung verboten“.

Die BI-Einrich - Für den Erhalt des Naturparks Nassau unterstützt dieses Vorhaben und wird sich an dem Prozeß beteiligen!


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Hitze und Dürre kosten viel Energie

Warum die Stromproduktion unter der Wärme leidet: dpa, 4. August 2018

Berlin. Die Klimaanlage im Büro, die Tiefkühltruhe fürs Eis, der Kühlschrank für kalte Getränke: Deutschland kämpft gegen die Hitze. Und das kostet viel Energie. 1,36 Milliarden Kilowattstunden pro Tag verbrauchen die Deutschen derzeit etwa – gut 6 Prozent mehr als im Schnitt in den beiden vergangenen Sommern. Dabei hat die momentane Hitze auch negative Auswir-kungen auf die Energieproduktion. Ein Überblick:

Solar:Die Sonne knallt den ganzen Tag, da müsste es doch Solarstrom ohne Ende geben, könnte man meinen. Aber so ist es nicht. Gut 44 Gigawatt Leistung sind in Deutschland installiert, die Anlagen liefern aber nur rund 24 bis 28 Gigawatt, also etwa zwei Drittel der möglichen Leistung. Der Grund: Der Wirkungsgrad der Anlagen nimmt mit zunehmender Temperatur der Module ab. Solarrekorde werden daher eher an warmen, sonnigen Frühlingstagen gemessen, nicht im Hochsommer.

Wind: Für die Windstrom-Branche sind es keine allzu guten Tage. An Land und im Meer sind die Anlagen weit davon entfernt, ihre Höchstleistung von zusammen gut 58 Gigawatt zu liefern. Lang anhaltende Hitze- und Trockenperioden gehen meist auch mit langanhaltenden Hochdruckwetterlagen einher, heißt es beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). „Bei diesen Wetterlagen kommt der Wind praktisch zum Erliegen.“

Quelle, dpa, August 2018


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Neuer Versuch der Verbandsgemeinde durch die Hintertür

Trotz Ablehnung durch die Kreisverwaltung, nimmt nun die Verbandsgemeinde mit Zustimmung des Verbandsgemeinderats das nächste Schlupfloch und möchte niedrigere, dadurch deutlich lautere 200 m Wind-Industrieanlagen im Naturpark Nassau bauen. Zusätzlich dürfen die 200 m Mega-Industrieanlagen näher an die Dörfer herangebaut werden. Der Abstand beträgt nun nur noch 1000 m (vorher 1100 m) und an Gehöfte nur noch 400 m.

Das Wohl der Einricher Bürger scheint hier Niemanden zu interessieren.

Für uns Einricher Bürger bringt dieser neue Vorstoß der Verbandsgemeinde noch mehr Gefahr durch Infraschall, bei Defekt (siehe auch Rubrik "200 m Windrad zerfetzt") erhöhte Unfallgefahr, Trinkwasserverseuchung und auch deutlich erhöhten Lärmpegel, denn größere Flügel bedeuten deutlich mehr Lärm. Was wird passieren: Einricher, die zur Miete wohnen und keine Lust auf diesen Krach oder eine Gesundheitsgefährdung haben, werden in die Verbandsgemeinden Nastätten, Nassau, Bad Ems umsiedeln (warum sind die pfiffiger und bauen keine Windräder???). Das bedeutet, wir werden viel Leerstand in unseren Dörfern haben. Wer möchte das? Ihr Eigenheim oder Ihre Eigentumswohnung wird unverkäuflich! Wer will das sich und seinen Erben antun?

Die Verbandsgemeinde ignoriert nicht nur das Wohl des Einricher Bürgers bzw. der Einricher Bürgerin, sondern nimmt die Zerstörung unserer Natur und unseres Erholungsgebietes Naturpark Nassau und des Jammertals in Kauf. Aber für wen und was?

Für einen Einzigen, der davon profitiert? Den Investor!

Das Wohl der Einricher Bürger scheint hinter dem Wohl des Investors zweitrangig. Wollen wir das?

Wir freuen uns auf Ihre Reaktion.

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Eilmeldung: Banner gestohlen

Ein/e Unbekannte/r hat in der Nacht vom 14.3. auf den 15.3.2018 unser Protestbanner am REWE gestohlen. Wir haben Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Bürgerinitiative wird mittlerweile bestohlen, bedroht und auch die örtliche Presse versucht durch Falschmeldungen (siehe Stizblockade Kemel, mit der wir überhaupt nichts zu tun haben) ein schlechtes Licht auf die Bürgerinitiative zu werfen.

Wir lehnen Gewalt ab. 

Wer auch immer uns bedroht oder Banner stiehlt, der hat die schlechteren Argumente. Diese Versuche ignorieren wir. Wir werden weiterhin für unser Ziel " den Erhalt des Naturparks Nassau" eintreten.

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EILMELDUNG:

Riesenerfolg für den Naturpark Nassau

Zielabweichungsverfahren gestoppt!

Die Verbandsgemeinde wurde bei Ihrem Bestreben ein Zielabweichungsverfahren durchzuboxen am 18. Dezember gestoppt.

Die Ablehnung der Kreisverwaltung wurde durch die nächst höhere Behörde bestätigt. Beide Behörden sprachen sich für den Erhalt des Naturparks Nassau aus. Die Verbandsgemeinde ist somit gescheitert, nachträglich das Bestreben des Investors zu legitimieren. Achtung: der Investor oder die Verbandsgemeinde können noch Klage gegen diesen Beschluss erheben!!!!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Teilerfolg an alle Mitstreiter, die keine Windindustrieanlagen im Einrich haben wollen.

Die Wortwahl der Verbandsgemeinde gegenüber der Bürgerinitiative wird schärfer. Natürlich motiviert uns alle der jetzige Erfolg und wir bleiben im neuen Jahr weiter dran.

Allen Unterstützern wünschen wir FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN RUTSCH ins neue Jahr.  In diesem Sinne - auf ein spannendes Jahr 2018.


PS: Herzlichen Dank auch für die Unterstützung bei der Mahnwache am 18. Dezember. Wir werden gemeinsam auch zukünftig Flagge zeigen, auch wenn uns die örtliche Presse nicht wohlgesonnen scheint. Aber endlich bekommt das Thema in der Presse den nötigen Raum!



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Die Bürgerinitiative Einrich - für den Erhalt des Naturparks Nassau möchte mit diesem Statement zum Nachdenken anregen:

 
Aus welchen Beweggründen informiert die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen die EINRICHER-Bürger nicht umfangreich und mit allen zugehörigen Fakten.  

     WARUM?

  
Wie nach der Informationsveranstaltung bekannt wurde, haben verschiedene Bürger seit 2015 in unterschiedlichen Zeitabständen bei der VG sowie bei einzelnen Ratsmitgliedern nachgefragt,  wie denn der aktuelle Sachstand bezüglich der Windkraftanlagen sei? Unisono lautete die Antwort  sinngemäß:  Die Sache ist „vom Tisch“, die Windräder werden nicht gebaut!  

     WARUM?

  
Am 13. November 2017 bekam die Bürgerinitiative Einrich ein 21-seitiges Schriftstück zugestellt,  welches von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn Kreises stammt.  Datum des Schreibens 14. September 2017. Hierbei handelt es sich um die Ablehnung des  Bauvorhabens Windräder in der VG Katzenelnbogen. In diesem Schreiben an den Investor, Firma Kreuzberger und Spengler Regenerative Energie GmbH u. Co. KG, Rosenweg 8, 78655 Dunningen-Seedorf wird klar und deutlich formuliert, dass der Antrag abgelehnt wird.


Auf der Bürger-Info-Veranstaltung am 17. November 2017 im Dorfgemeinschaftshaus in Herold wurden die  Einricher Bürger erstmals über die Ablehnung informiert. Während des Vortrags von Ingo Bauer, einer der Referenten des Abends, wurden auch die Ablehnungsgründe genannt. Nachfolgend berichtete die Nassauische Neue Presse (Redaktion Limburg/Diez) über diese Ablehnung. Den Presseartikel finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Presse“. Dort finden Sie auch weitere Hintergrundinformationen.


Gegen den Ablehnungsbescheid hat die Fa. Kreuzberger u. Spengler bereits Einspruch eingelegt und wird nun in die nächste Instanz gehen.  Der Verbandsgemeinderat befürwortet den Bau der 5 WIND–INDUSTRIEANLAGEN weiterhin und beschloss am 06.11.2017  in der Verbandsgemeinderatssitzung ein Zielabweichungsverfahren  einzuleiten. Die Abstimmung darüber ist am 18.12.2017. Kommen Sie zur

Mahnwache am 18.12.2017 um 19 Uhr. Treffpunkt: Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, Burgstraße 1.

Dies bedeutet ganz konkret: Der Verbandsgemeinderat wird mit allen ihm zur Verfügung  stehenden Möglichkeiten versuchen, den INVESTOR zu unterstützen!!!  Die stichhaltigen Ablehnungsgründe der Kreisverwaltung scheinen die Ratsmitglieder hierbei nicht im Geringsten zu interessieren ….diese werden einfach ignoriert.


Ein Mitglied des VG-Rates äußerte sich wie folgt:  Wir können uns glücklich schätzen, einen solchen  Investor zu haben, der im Vorfeld die Planungskosten übernommen hat ... allein aus Anstand müssen  wir dem Investor gegenüber diesen Schritt einleiten!  
   
    STOPP !!!     

Parlamentarisch gewählte Vertreter müssen einen Investor unterstützen und nicht die BÜRGER,  die dieses Gremium gewählt haben ?????               Wer kann uns das erklären ?  
  

Ob die Damen und Herren des VG-Rates auch darüber nachgedacht haben, wie es mit dem Anstand gegenüber dem EINRICHER-Bürger aussieht?



Auf der Bürger-Info-Veranstaltung in Herold waren über 250 Einricher Bürger, die das Windradprojekt kritisch sehen. Und es werden immer mehr Einricher, die die Bürgerinitiative unterstützen möchten.

Aber wir Einricher dürfen uns nicht nur Sorgen um die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen machen. Mindestens 23 weitere Mega-Windräder sind um den Einrich herum geplant. Und alle werden für uns Einricher sichtbar sein und uns jeden Abend auf der Terrasse "rot anblinken". Werden die 5 Mega-Anlagen gebaut, wird Rettert schon jetzt umzingelt (aus Holzhausen auf der einen Seite, die 5 Einricher Anlagen auf der anderen Seite) sein. Aber auch aus Hausen über Aar (Gemeinde Aarbergen, Hessen) drohen hohe Anlagen, die an die Grenze zu Eisighofen und Dörsdorf gestellt werden und somit diesen Bereich des Einrichs betreffen. Deshalb hat sich die Bürgerinitiative Einrich mit weiteren Bürgerinitiativen zusammengeschlossen, um den gesamten Rhein-Lahn Kreis und den Naturpark Nassau vor weiteren Monster-Wind-Industrieanlagen zu schützen.


Bitte unterstützen Sie uns.


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Unterschriftensammlung am Katzenelnbogener Weihnachtsmarkt


Die Bürgerinitative informierte am 7.12.2017 die Bürgerinnen und Bürger mit einer Aktion in Katzenelnbogen über die geplanten Windkraftanlagen im Einrich und über das Bestreben des Verbandsgemeinderates,

- trotz Ablehnung des Bauvorhabens durch die untere Naturschutzbehörde,

- trotz Ablehnung durch den Rhein-Lahn-Kreis,

- trotz großer Bedenken vom Landesamt für Bergbau und Geologie aus hydrologischer Sicht

am 18.12.2017 ein Zielabweichungsverfahren für das Bauvorhaben durchzusetzen.

Wir bedauern sehr, dass die Verbandsgemeinde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und gegen den Willen vieler Bürgerinnen und Bürger das Bauvorhaben realisieren möchte. Die Bürgerinitative sammelte bereits fast 1.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürger aus dem Einrich, die sich öffentlich gegen den Bau der geplanten Windkraftanalge aussprechen.